Während der Auseinandersetzung der deutschen Nationalbewegung in den Herzogtümern Schleswig und Holstein mit der dänischen Gesamtstaatsregierung 1848-1851 diente Stormarn als Durchmarschgebiet. Die Schleswig-Holsteinische Erhebung förderte die Ausbildung eines nationalliberalen Bewusstseins in der Bevölkerung.
Die Landesteilung 1544 führte zu einer Zersplitterung der Herzogtümer Schleswig und Holstein in drei Gebiete unter der Herrschaft der Herzöge und des dänischen Königs.
Der Oldesloer Stadtbrand von 1798 zählt zu den verheerendsten Katastrophen in der Geschichte der Stadt.
Am 24.04.1945 bombardierten britische Flugzeuge Bad Oldesloe. Es war der schwerste Luftangriff in Stormarn während des Zweiten Weltkriegs.
Das Norderstedt-Gesetz von 1969 bildete die Rechtsgrundlage für den Zusammenschluss von vier Gemeinden der Kreise Stormarn und Pinneberg zur neuen Stadt Norderstedt.
Bei dem kurz als „Sparkassenprozess“ bezeichneten Verfahren ging es um die Eröffnung und Zuordnung von Sparkassenzweigstellen unterschiedlicher Institute in Hamburg sowie im nördlichen und nordöstlichen Hamburger Umland.
Das Unterelbegesetz diente kommunalen Gebietsreformen in preußischen Städten und Gemeinden an der Grenze zu Hamburg. Es betraf u. a. Teile des Kreises Stormarn.
Der rechtsnationale Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 richtete sich sowohl gegen die demokratisch gewählte Reichsregierung in Berlin als auch gegen die Weimarer Republik. Er traf in Stormarn auf organisierten Widerstand.
Beim Hamburger Aufstand von 1923 handelte es sich um eine bewaffnete Revolte in Hamburg und Teilen des Umlandes. Im Kreis Stormarn waren u. a. Schiffbek, Bramfeld und Bargteheide betroffen.