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Sportverein Großhansdorf von 1942 e. V.

Der Sportverein Großhansdorf von 1942 e. V. (SV Großhansdorf) ist ein Verein, der aus einer Fußballmannschaft hervorging.

Zweck

Laut Vereinssatzung vom 19.11.2019 bezweckt der SV Großhansdorf die Förderung des Breiten- und Leistungssports.

Struktur

Der Vorstand setzt sich aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister zusammen, die von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt werden. Der Verein bietet Sport in 27 Sparten, die sich teils in eigenständigen Abteilungen organisieren.

Sportanlage am Kortenkamp ca. 1972
Baracke als Sportlerheim im Jahre 1965

Geschichte

Gegründet am 17.06.1942 als Fußballclub Groß-Hansdorf mit einer Mannschaft, musste der Spielbetrieb bedingt durch den Zweiten Weltkrieg bald wieder aufgegeben werden. Nach Kriegsende belebte Albert Hofmann den Verein neu, der am 25.01.1946 von der britischen Militärregierung offiziell genehmigt wurde. Da weitere Sparten hinzukamen, wählte man den Namen Sportverein Großhansdorf. 1949 bezog der Verein in der ehemaligen Gemeindebaracke seinen Geschäftssitz. In Eigenarbeit entstand im Kortenkamp der erste Großhansdorfer Sportplatz mit Spielfeld, Rundbahn und Sprunganlagen. 1958 wurde die erste Turnhalle am Wöhrendamm gebaut, was dem Verein großen Mitgliederzuwachs sowie weitere Abteilungen für Tischtennis, Hausfrauengymnastik und Judo bescherte.

In den nächsten zehn Jahren stiegen die Mitgliederzahlen stetig an, zwei weitere Turnhallen und der Ausbau des Sportplatzes halfen das Angebot zu vergrößern. Der Verein bediente nicht nur Mitglieder und Leistungssportler, sondern öffnete sich – u. a. mit einem Trimm-Dich-Pfad – dem Breitensport und damit der übrigen Bevölkerung. 1963 sorgte der erste Vorsitzende Willi Hilbert für die Erneuerung des Spielfeldes auf dem Sportplatz und den Bau eines Vereinshauses, das nach seinem Tod 1970 nach ihm benannt wurde. Ein Anbau erfolgte 1977 zur Nutzung als Jugendbegegnungsstätte. Die Kegelsparte besteht seit 1979.

In den letzten Jahren wurden neue Sportarten wie Streethockey und Qi Gong ins Angebot aufgenommen. Gegenwärtig nutzt der Verein mehr als zehn Sportstätten in Großhansdorf und Umgebung.

Leitung

Petra Malchin

Mitgliederentwicklung

2020 1.500 Mitglieder
2008 1.200 Mitglieder
1970 1.000 Mitglieder
1958 550 Mitglieder
1942 eine Fußballmannschaft

Besonderheiten

Überregionale Bekanntheit erfuhr der Verein durch Erfolge der Turnabteilung. Der SV Großhansdorf hat je eine Mannschaft in der Regionalliga-Nord sowie in der schleswig-holsteinischen Ober- und Landesliga. 2020 qualifizierte sich die Turnerin Jule Maxeiner für die Deutsche Jugendmeisterschaft und den Deutschlandpokal.

Die Tischtennissparte des SV Großhansdorf bildet gemeinsam mit der Tischtennisabteilung des Ahrensburger Turn- und Sportverein von 1874 e. V. (ATSV) seit 1971 die Spielgemeinschaft TTG 207.

Der SV Großhansdorf betreibt eine vereinseigene Bundeskegelbahn im Vereinshaus, die auch für private Zwecke gemietet werden kann.

14 400
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Name

Sportverein Großhansdorf von 1942 e. V.

GPS-Standort

53° 38' 57'' N, 10° 16' 39'' O

Rechtsform

e. V.

Sitz

Kortenkamp 6a, 22927 Großhansdorf

Gründungsdatum

17.06.1942

Vorsitz

Petra Malchin

Mitgliederanzahl

ca. 1.500

Strukturansicht

Literatur

  • Regina Ute Buck: Ach ja, Schmalenbeck. Schwarzenbek, Kurt Viebranz Verlag 2008, DNB: 987269151

Weitere Literatur