Oher Gräberfeld

Das Oher Gräberfeld ist das größte Gräberfeld aus der Bronzezeit in Stormarn.

Lage

Das Gräberfeld liegt nordöstlich des Reinbeker Ortsteils Ohe am Rand des Waldgebietes Oher Tannen.

Grabungsgeschichte

Der Grabhügel der Landesaufnahme Schönningstedt Nr. 32 (LA 32) wurde vor 1966 von Claus Ahrens ausgegraben.

Im Oher Gräberfeld haben ansonsten bisher noch keine systematischen Ausgrabungen stattgefunden. Dagegen wurden die Grabhügel mehrfach in ihrem Äußeren restauriert, zuletzt 2015.

Befunde/Funde

Das Oher Gräberfeld umfasst heute noch 20 sichtbare Hügelgräber. Viele Grabhügel waren durch ältere Raubgrabungen in einem stark beschädigten Zustand.

Dazu kommt ein Kammerloses Langbett, das noch aus der Jungsteinzeit stammt. Seine ursprüngliche Steineinfassung ging verloren.

Schalenstein DB 1, 1992

Besonderheiten

Mit Hilfe eines beschilderten Rundwegs mit zehn Erläuterungstafeln kann des Gräberfeld von Besuchern erwandert werden.

In den Rundweg sind zwei sogenannte vorgeschichtliche Kultsteine integriert, die hier sekundär aufgestellt sind. Einer zeigt rund 50 kleine Schälchen (LA 169 - DB 1), der andere eine tiefe Rille.

14 400
Oher Gräberfeld account_balance 53.5540890000 10.2874100000

Orte

21465 Reinbek, Ortsteil Ohe

GPS-Standort

53° 33' 14'' N, 10° 17' 14'' O

Periode(n) der Ur- und Frühgeschichte

Jungsteinzeit sowie Ältere bis Jüngere Bronzezeit

Literatur

  • Rundwanderweg Oher Gräberfeld. Stadt Reinbek 2015, GVK: 882303465
  • Hingst, Hans: Vorgeschichte des Kreises Stormarn. Neumünster, Wachholtz 1959, GVK: 179529544